Konzept

Unsere Konzeption  (wird zur Zeit überarbeitet)

Die Stadt Bitterfeld ist geprägt von einer hohen Arbeitslosigkeit. Das spiegelt sich auch in unserer Kindereinrichtung wieder. Wir haben eine Kapazität von 70 Kindern im Alter von 1  Jahren bis zum Schulbeginn. Die Kinder werden in 3 Gruppen betreut.

Die Kindertageseinrichtung ergänzt die Erziehung in der Familie. Sie soll zur Stätte der Geborgenheit und der Begegnung werden. Dazu dienen die altersgemischten Gruppen, die eine familienhafte Atmosphäre vermitteln helfen. Außerdem sind unsere Angebote zeitweilig Gruppen übergreifend.

Wir sehen die uns anvertrauten Kinder als Gabe und Aufgabe an und sind bestrebt, allen mit Toleranz zu begegnen.

Grundlage für die Erziehungsarbeit in unserer Einrichtung ist die christliche Werteordnung.

Unser Ziel  ist es,  Kinder zu selbstbewussten und selbständigen Menschen zu erziehen. Sie sollen sich in unserer Kita wohlfühlen und selbst verwirklichen können. Darum betreuen wir die jüngsten Kinder in einer Gruppe und alle anderen Kinder in 2 altersgemischten Gruppen. Das entspricht dem Wohl der jüngeren Kinder, die zu allem (Essen, Schlafen, Körperpflege usw.) viel mehr Zeit benötigen.

Ein partnerschaftlicher Arbeitsstil auf der Grundlage von Offenheit und Vertrauen soll zu einem guten Miteinander zwischen Erzieherinnen und Kindern, Erzieherinnen und Eltern und den Mitarbeiterinnen untereinander führen.


Für die Arbeit mit den Kindern setzen wir uns folgende Ziele:

  • ihnen zu helfen, sich in ihrer Umwelt zurecht zu finden, d.h. ihnen soweit als möglich eine lebensnahe Erziehung anzubieten
  • Freiräume zu schaffen, um sich selbst entdecken zu können
  • ihre Kreativität zu entwickeln und ihre Selbständigkeit zu fördern; dazu sind lebensnahe Gegebenheiten notwendig, zum Beispiel: eine Spüle in jedem Gruppenraum, eine Kinderküche mit Kühlschrank und Herd
  • ihre sprachliche Entwicklung und Kommunikationsfreude anzuregen
  • ihre Gemeinschaftsfähigkeit zu fördern
  • sie zur Hilfsbereitschaft und Rücksichtsnahme zu ermutigen
  • die Fähigkeit anzubahnen, einander zu verzeihen
  • sie zu befähigen, Normen und Grenzen anzuerkennen und zu beachten
  • sie zum Staunen über die Schönheit der Schöpfung zu führen und die Natur zu schützen
  • verkehrssicheres Verhalten einzuüben

Weitere Teilziele:

  • die Gestaltung eines fröhlichen Gruppenlebens unter Einbeziehung der Kinder
  • das gemeinsame Gestalten und Erleben der Feste und Feiern im Jahreskreis – im Kindergarten und der Gemeinde
  • regelmäßiger Austausch mit den Eltern über unsere Arbeit in Form von Gesprächen, Elternabenden, Elternbriefen und sonstigen informativen Begegnungen
  • gute Zusammenarbeit mit Schulen und Behörden

Um dem Bildungs- und Erziehungsauftrag gerecht zu werden, nehmen die Erzieherinnen an Weiterbildungen und Qualitätsprojekten teil. Sie treffen sich regelmäßig zu Dienstbesprechungen, um geplante Aktivitäten gemeinsam vorzubereiten, diese auszuwerten, Informationen auszutauschen und Anregungen und Erfahrungen weiter zu geben.


Unser Leitbild

Kinder, gleich welcher Herkunft, Nationalität, sozialer Schicht, Religion oder Kultur erleben sich in unserer katholischen Kindertageseinrichtung als einmalige, eigenständige Persönlichkeiten. Hier spüren sie Geborgenheit und haben Gewissheit, von  verlässlichen Bezugs- und Dialogpartnern und  -partnerinnen wertgeschätzt und ernstgenommen zu werden. Das christliche Menschenbild ist die Grundlage aller Arbeit in katholischen Kindertageseinrichtungen. Hieraus begründet sich auch der bedeutsame unverwechselbare Stellenwert jedes Kindes von Anfang an.
Wir gehören zu den über 30 Kindertageseinrichtungen in katholischer Trägerschaft im Bistum Magdeburg, in denen Kinder von 0 – 14 Jahren betreut werden. Wie alle katholischen Tageseinrichtungen für Kinder sind wir offen für alle Kinder und alle Eltern die unser Dienstleistungsangebot annehmen wollen.

Jede katholische Kindertageseinrichtung realisiert Konzepte ganzheitlicher Bildung. Pädagogische Konzepte werden, getragen vom christlichen Leitbild, auf die jeweiligen spezifischen Anforderungen der Einrichtung hin entwickelt.

  • Unsere katholische Kindertageseinrichtung ist ein Bildungsort für Kinder.

Kinder sind Akteure ihrer Bildungsprozesse. Sie eignen sich die Welt an und konstruieren Sinnzusammenhänge. Unsere katholische Kindertageseinrichtung bietet einen geeigneten Raum für die Bildungsprozesse bei Kindern. Erzieher/rinnen begleiten Prozesse, die selbstständiges Lernen herausfordern und arrangieren eine Umwelt, in der Prozesse eigenständiger Bildung gefördert werden.
Die Arbeit in unserer katholischen Einrichtung zielt auf die Subjektwerdung von Kindern hin. Das Kind soll befähigt werden, sich besser in der Welt zurechtzufinden, in konkreten Situationen mit anderen zu handeln, sich selbst zu finden und Lebensübergänge gut zu bewältigen. Jedes pädagogische Handeln, einschließlich religiöser Bildung und Erziehung, dient diesem Anliegen.

  • Religiöse Bildung und Erziehung in einer katholischen Tageseinrichtung für Kinder eröffnet Perspektiven.

Religiöse Bildung und Erziehung ist Bestandteil unseres ganzheitlichen Konzeptes und gehört zum Bildungsauftrag.
Bei uns werden Kinder vor allem mit der christlichen Religion vertraut gemacht. Kinder und deren Familien sind eingeladen zum Wahrnehmen, Mitfeiern und Entdecken des christlichen Glaubens. Die religionspädagogische Arbeit geht vom christlichen Festkreis aus und will im Dialog mit den Kindern altersgemäße Sinnantworten erschließen. Die Gestaltung der Feste des Kirchenjahres, das Kennenlernen von biblischen Geschichten sowie die angemessene  Entdeckung und Einübung religiöser Rituale, Gebete und Feiern werden bewusst für die Stärkung der Lebenskompetenz von Kindern in Dienst genommen. Religiöse Bildung knüpft an den Erfahrungen der Kinder an und ist im Alltag der pädagogischen Arbeit integriert.

In unserer Kindereinrichtung  erfahren Kinder und Familien, dass andere Kulturen und Religionen wertgeschätzt und geachtet werden.

  • Katholische Kindertageseinrichtungen orientieren sich an der Lebenswirklich von Familien in ihren vielfältigen Formen.

Unsere katholische Kindertageseinrichtung ist ein Ort der Familien. Es kommt hier auch darauf an , die vielfältigen und riskanten Situationen, in denen Kinder und Familien sich heute befinden, wahrzunehmen und daraus entsprechende Handlungskonsequenzen zu ziehen.

  • Die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Eltern ist Basis für eine gemeinsam verantwortete Erziehung der Kinder.

Die Kindertageseinrichtung betrachtet Eltern als Partner im Prozess der Erziehung und bei der Gestaltung der Arbeit in der Kindertageseinrichtung.

  • Katholische Kindertageseinrichtungen sind eingebunden in das Leben der Kirchengemeinde.

Unsere katholische Tageseinrichtung für Kinder ist nach allen Seiten ihres Einzugsgebietes hin eine offene Einrichtung. Die Kirchengemeinde stellt eine besonders Ressource ihrer Arbeit dar. Das partnerschaftliche Miteinander von pädagogischen Mitarbeiter/innen und Gemeindemitgliedern ist eine Bereicherung für die Kindertageseinrichtung. Katholische Kindertageseinrichtungen sind so nicht allein nur Erfahrungs- und Lebensraum für Kinder, sondern auch Orte der Begegnung und Kommunikation für alle Beteiligten. Durch das Eingebundensein der Kindertageseinrichtung in die Kirchengemeinde wird für Kinder und deren Familien Glaube erfahrbar.

  • Erzieher/innen in katholischen Kindertageseinrichtung sind fachlich qualifiziert.

Unsere katholische Tageseinrichtung für Kinder legt sehr großen Wert auf qualifizierte fachliche wie auf personal-soziale Kompetenzen ihrer Mitarbeiter/innen. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sind eine entscheidende Ressource für anerkannte Arbeit.

  • Qualitätsentwicklung

Katholische Tageseinrichtungen für Kinder erfüllen alle fachlichen Qualitätsstandards auf Erziehung, Bildung und Betreuung. Die katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Magdeburg beteiligen sich seit 2003 an einem dialogorientierten Qualitätsmanagementsystem. Dieses prozessbezogene Qualitätsmanagementsystem stützt sich auf das Modell „Kronberger Kreis“ wie auch auf IQUE, das von Ulrike Zische ursprünglich für Berliner Kindergärten entwickelt wurde.

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